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Talk&Act

Talk&Act

Die digitale Veranstaltungsreihe gibt ästhetische Impulse für die eigene künstlerische, theaterpädagogische Praxis, greift aktuelle Themen, Fragen, Herausforderungen der Theaterpädagogik als Berufsfeld auf & bietet Raum für Begegnung, Experiment und Austausch.   

Ab Winter 2026 heißt es wieder alle zwei Monate: “Talk & Act”. In diesem neuen Online-Format sprechen eine Moderatorin und eine eingeladene Fachperson rund 45 Minuten lang über aktuelle Fragen der Kulturellen Bildung – im Anschluss öffnet sich das Gespräch für einen Austausch mit den Teilnehmenden. Insgesamt dauert ein Treffen 1,5 Stunden.

Im Mittelpunkt steht Wissen, das wirkt: Studienergebnisse und Forschung zur Wirksamkeit Kultureller Bildung, immer mit Bezug zu aktuellen politischen Themen – etwa Extremismusprävention, Demokratiebildung, mentale Gesundheit, Einsamkeit oder Geschlechtergerechtigkeit. Gemeinsam entwickeln wir daraus Argumente, die sich direkt nutzen lassen: für Gespräche mit Politiker:innen oder für Förderanträge.

Wer teilnimmt, geht mit konkreten Argumentationshilfen nach Hause – bereit für den nächsten Schritt in Richtung politische Sichtbarkeit. Und mit jedem Treffen wächst beim BuT eine Sammlung an Argumenten und Studien, die als Grundlage für Positionspapiere und Lobbyarbeit dient.

Eingeladen sind insbesondere unsere Mitglieder, aber auch alle anderen Interessierten sind herzlich willkommen.

Die nächsten Termine werden hier rechtzeitig angekündigt.


AG Soziale Handlungsfelder

Neben dem neu konzipierten Talk & Act-Format aus der Geschäftsstelle des BuT, bietet auch die AG Soziale Handlungsfelder vereinzelt ein Talk & Act an. Zuletzt erst zum Thema “MUT ZU(R) KRISE(N) – Ins Gespräch kommen für einen offenen Dialog in der Gesellschaft”.

Über die AG Soziale Handlungsfelder

Theater ereignet sich nicht nur im ästhetisch-künstlerischen Handlungsfeld oder im klassischen Bildungsbereich, sondern findet in vielen verschiedenen sozialen Handlungsfeldern statt: der Sozialen Arbeit, Therapie, Pflege, Medizin, Psychiatrie, der Quartiersarbeit… Dabei bewegt Theater interkulturelle und sozialpolitische Bedürfnisse und Interessen. Theaterarbeit eröffnet Spielräume für Menschen, sich zu beteiligen, Öffentlichkeit zu gestalten, sich mit ihren Themen einzubringen, die sonst im gesellschaftlichen Diskurs nicht verhandelt werden und soziokulturell teilzuhaben. Theater in sozialen Handlungsfeldern birgt das Potential, dass Menschen ihre Bedürfnisse, Interessen und Wünsche in eine Form bringen können, die es ermöglicht, diese mit anderen Menschen verhandelbar zu machen. 

Die Arbeitsgruppe Theater in sozialen Handlungsfeldern hat zum Ziel, Praktiker:innen verschiedenster sozialer Handlungsfelder in Austausch zu bringen, die Bandbreite möglicher Handlungsfelder zu beleuchten, Arbeitsfelder weiterzuentwickeln und Sichtbarkeiten von Menschen und Themen zu schaffen.

Mit verschiedenen Veranstaltungsformaten (Digitalworkshops, Fachtagungen, Symposien etc.) und im Rahmen von Veröffentlichungen beleuchten wir Methoden, Arbeitsformen und -konzeptionen und Theaterakteur:innen verschiedener sozialer Handlungsfelder. 

Mitglieder: Stephan Bert Antczack (Theater der Verrückten Berlin), Alexander Horstmann (promovierter Sozialanthropologe Bielefeld), Annelie Richter (Diakonie Leipzig), Lisa Saal (Theaterpädagogin Bielefeld) sowie Matthias Gräßlin und Nicole Zielke (Theaterwerkstatt Bethel)


Auswahl bisheriger Veranstaltungen:

MUT ZU(R) KRISE(N) – Ins Gespräch kommen für einen offenen Dialog in der Gesellschaft (2026) der AG Soziale Handlungsfelder

Theater und Psychiatrie – das Unsagbare sagbar machen?” – Über Haltung und Embodiment in einem therapeutischen Setting mit Anne-Fatma Porst (2025)

Projekte-Pool im Rahmen der 37. Bundestagung »Spiel.Macht.Gesellschaft – Theaterpädagogik im Kontext politischer Bildung« 

Fachaustausch »Und jetzt (wieder) alle! – Eine Ästhetik der Vielen für Zusammenhalt und Demokratie« (2024)

36. Bundestagung »Alle Achtung! Für eine offene, soziale, vielfältige Kulturelle Bildung!« (2023)

Digitalkonferenz Theater und Inklusion mit Nicole Zielke und Mattias Gräßlin (2022)

Digitalkonferenz Geschichte des Theaters in der sozialen Arbeit mit Gerd Koch (2022)

Digitalkonferenz Engel, Elfen, Weihnachtsmänner mit Stephan Bert Antczack (2022)